Titelbanderole Ev St Georgsgemeinde Steinbach (Taunus)
 
 
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Mit vereinten Kräften tun wir alles, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wir verzichten in diesen schwierigen Zeiten auf viele gewohnte Annehmlichkeiten, soziale Kontakte, Reisen oder Restaurantbesuche.
Als Kirche für alle Menschen tragen wir eine große Mitverantwortung, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Auch weiterhin wollen wir Trost und Seelsorge den Menschen schenken, die Angst haben und die Unterstützung der Kirche suchen.
Ikonographie St. Georg


Videogottesdienste
ausser der Reihe
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St. Georgskirche

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St. Georgsnachrichten - evangelische Perspektiven - Ev. St. Georgsgemeinde Steinbach (Taunus) Lesen sie die aktuelle Ausgabe unserer Ev. St. Georgsnachrichten - alle vier Wochen hier und in der "Steinbacher Information"
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Steinbacher Ökumene
oekt-2021

Ökumeneverständnis der Ev. St. Georgsgemeinde Steinbach (Taunus)

Die evangelische Kirche versteht sich immer als Teilkirche der weltweiten Ökumene. Der ganze bewohnte Erdkreis« (Lk 2,1) – so die Bedeutung des griechischen Wortes oikoumene – ist der Raum, in dem unser christlicher Glaube, wir selbst und alle Kirchen sich bewegen. Alle Christen sind ...weltweit Geschwister. Die Gemeinde vor Ort ist sozusagen nur »eine Provinz in der weltweiten Kirche Jesu Christi« (Ernst Lange/Theologe). Die Vielfalt der Menschen, Gemeinden und Kirchen machen die Ökumene aus. Christen werden in die eine Kirche Jesu Christi hinein getauft und stehen damit in einer unauflöslichen Beziehung zu allen Christinnen und Christen und Kirchen in der Welt.

Ökumene ist somit eine theologische Bestimmung. Deshalb ist jeder Gottesdienst und jedes Abendmahl für uns "ökumenisch" und bleibt deshalb nicht der eigenen Konfession oder Gemeindemitgliedschaft vorbehalten. Eine wechselseitige Gastfreundschaft ist damit der Kern der Ökumene. Eine Degradierung einzelner Kirchen und die daraus resultierende Kündigung der ökumenischen Gastfreundschaft verletzt daher die tiefe ökumenische Verbundenheit aller Christen. Soziale Zusammenarbeit und Geselligkeit zwischen Gemeinden und Konfessionen bleiben zwar weiterhin möglich, bilden aber nur eine Oberfläche, der die Tiefe verloren gegangen ist. Konfessionsverschiedene Paare merken dies unmittelbar und leiden daran stärker als andere Christen unterschiedlicher Konfession.

Eine römisch-katholische Kirche, die den Herrschaftsanspruch als alleinige Kirche über alle Christen nicht aufgeben möchte und deshalb auch nicht Mitglied im Ökumenischen Rat der Kirchen ist, muss mit einer Ökumene der gegenseitigen Akzeptanz und Gastfreundschaft notwendigerweise ein Problem haben. Ökumene bedeutet für sie nur die Bereitschaft, alle Christen in ihre Kirche aufzunehmen. So steht allen Christen die Eucharistie offen, wenn sie zuvor in einer Gewissensentscheidung die katholische Sicht der Eucharistie teilen. Ohne ausdrückliche Zugehörigkeit ist eine wirkliche Gemeinschaft nicht möglich!

Das evangelische Verständnis der Ökumene ist dagegen eine Bewegung, in der unterschiedliche Christen gleichberechtigt nach neuen Ausdrucksformen des Glaubens und der Gemeinschaft und nach Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit suchen dürfen und müssen (klassisch: Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung). Der Grad der Gleichberechtigung zeigt sich neben der Akzeptanz des Individuums vor allem in der eucharistischen Gastfreundschaft, am Segensverständnis (auch für Homosexuelle), am Frauenverständnis, der Sexualmoral, dem Umgang mit Missbrauch etc.. Ökumenischen Handeln geht davon aus, dass jedes christliche Zeugnis und jeder Dienst immer vom Einzelnen ausgehen muss.

Zum Christsein und zum Kirchesein brauchen die Kirchen die anderen Christen und Kirchen mit ihren Erfahrungen und Traditionen. Sie beten füreinander und stärken einander, sie ergänzen und korrigieren einander, sie streiten und singen miteinander, sie lassen einander teilhaben an ihrer Frömmigkeit und ihrem Engagement, sie wundern sich über die Strukturen der anderen und ihre Armut oder ihren Reichtum im Vergleich zueinander. Sie ermöglichen einander einen anderen Blick auf die jeweils eigene Theologie und die jeweils eigene Sicht der Welt, sie nehmen Anteil an Freude und Leid. Sie grenzen einander nicht aus! Damit erleben sie Vielfalt, die als eine Bereicherung empfunden wird und das Leben jeden einzelnen schätzt und daher erleichtern und verbessern kann. Das ist Ausdruck der Wertschätzung der gesamten Schöpfung Gottes und gibt dem Geist der "Einen Welt" über den ökumenischen Ansatz eine Gestalt.

Für die Evangelische St. Georgsgemeinde Steinbach (Taunus) bedeutet dies, dass selbstverständlich ökumenische Gottesdienste mit ökumenischem Abendmahl gefeiert werden können. Dies umfasst auch die Mitgestaltung von Liturgie und Abendmahl durch Menschen anderer Konfession. Er ist deswegen für uns nicht weniger christlich. In diesem Verständnis hat auch die katholische Eucharistie einen gleichberechtigten Platz in Bezug auf das evangelische Abendmahl. So werden wir unserer ökumenischen Verantwortung in der ganzen Tiefe unseres Glaubens und unserer Rituale gerecht. Wie tief dabei die Ökumene mit unseren katholischen Schwestern und Brüdern geht, haben sie selbst in der Hand. Unsere Gastfreundschaft umfasst Geselligkeit, Gottesdienst und Abendmahl. Das entspricht unserer Gemeindevision 2025 "Gemeinde für alle!"
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